#HOWTO SOCIAL DISTANCING

Isolation und mangelnde Zwischenmenschlichkeit erfahren Obdachlose nicht erst, seit es Corona gibt. Für sie ist Social Distancing schon lange Teil ihres Alltags – der jetzt schwieriger ist denn je: Aufgrund aktueller Abstands- und Hygieneregelungen müssen die Plätze in vielen Anlaufstellen deutlich reduziert werden. Dadurch sind in diesem Winter noch mehr

obdachlose Menschen auf sich alleine gestellt.

 

Damit in Zeiten von Distanz Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleibt: 4️⃣ Tipps, wie jeder
von uns Gutes tun kann. ⬇️

Die Schicksalsschläge, weswegen ein Mensch obdachlos wird, sind vielfältig: Verlust des Jobs, gesundheitliche Probleme, Schulden oder der Tod eines Angehörigen sind nur ein paar Gründe.

 

In Deutschland sind Schätzungen zufolge ca. 30.000 Menschen obdachlos. 25% sind Frauen, für sie ist der Alltag auf der Straße besonders schwer, da sie häufig Übergriffen ausgesetzt sind.

Pro Jahr landen rund 2.500 Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren auf der Straße*. Einige von Ihnen dauerhaft. Häufig fliehen sie von Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch und müssen sich ihr Überleben mit Bettelei, Prostiution und Kleindiebstahl sichern.

 

* Quelle Offroad-Kids